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Landesverband für Straffälligen- und Bewährungshilfe Sachsen-Anhalt e.V.

Landesprojekt Täter -Opfer - Ausgleich (TOA)

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Hinweis: Diese Website befindet sich im Umbau. Wir sind bald im neuen Design für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Wie kommt es zum TOA?

Eigeninitiative des Opfers: an Ausgleichstellen, Polizeidienststellen oder Staatsanwaltschaften wenden, um einen TOA anzuregen.

        oder

Anregung eines TOA durch die gesetzliche Vertretung des Opfers.

        oder

Anregung durch die Staatsanwaltschaft: diese hat in jeder Phase eines Strafverfahrens zu prüfen, ob ein Täter – Opfer – Ausgleich geeignet ist ( § 155a StPO ).



Folgende Kriterien müssen zur Durchführung eines TOA erfüllt sein:

•Vorliegen eines klaren Sachverhalts bzw. Einräumen der schädigenden Handlung durch den Beschuldigten;
•Vorhandensein eines persönlich Geschädigten;
•Zustimmung der betroffenen Geschädigten und Beschuldigten zu einem Ausgleichversuch;
•keine Straftat mit Bagatelldelikten (Delikte die auch ohne TOA von der Staatsanwaltschaft folgenlos eingestellt würden)

Personen, die sich im TOA-Projekt als Betroffene einer Straftat oder Verursacher einer Straftat selber melden, werden nicht zurückgewiesen.

Der TOA ersetzt keine Therapie, er kann bestenfalls ein flankiertes Angebot sein.


Vorteile für die Geschädigten:

Verarbeitung des Geschehenen, Beratung und aufgefangen werden durch neutrale, professionelle Vermittler, Abwendung von Ängsten und Verunsicherungen durch persönliches Kennenlernen und Bemühungen seitens des Täters, ausgleichen des erlittenen Schadens, z.B. durch Schmerzensgeld, jedoch auch in Form von Entschuldigungen.

Vorteile für die Beschuldigten:

Durch Konfrontation mit dem Opfer kann der Täter erfahren, wie sich die Tat auf die Lebenssituation des Opfers ausgewirkt hat → empfinden von Reue → dies kann sein künftiges Verhalten nachhaltig beeinflussen.
Aufgrund ernsthaften Bemühungen zur Wiedergutmachung kann die Staatsanwaltschaft oder das Gericht eine mildere Strafe vorschlagen oder das Verfahren sogar einstellen.

Vorteile für die Bürger und die Justiz:

Kosteneinsparung durch Vermeidung des Hauptverfahrens in Strafsachen und des Zivilverfahrens zur Regelung des Schadens.


Allgemeines Ablaufmuster eines TOA:

1. Kontaktaufnahme (erst mit dem Täter und dann mit dem Opfer in schriftlicher Form)

2. Getrennte Vorgespräche (allgemeine Gespräche, u.a. über Tatgeschehen, Ursachen und Folgen der Tat)

3. Ausgleichgespräch (u.a. Schilderung beider Standpunkte, Tatauseinandersetzung und emotionale Tataufarbeitung, Lösungsmöglichkeiten sammeln, Vereinbarungen treffen)

4. Vereinbarungen unterzeichnen

5. Überprüfung der Einhaltung der Vereinbarungen

6. Benachrichtigung der Staatsanwaltschaft / des Amtsgerichts

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